Was vor aller Augen geschah…

 

Maskeraden, Straßenproteste, Punks am Spritzenplatz, Wandparolen, Auseinandersetzungen am Bauzaun, Schleichen statt Leichen…: In den 70er und 80er Jahren hielt ich die vielfältigen Aktionen der politischen Initiativen und das Straßenleben in Ottensen und Altona mit meiner Kamera fest.

1978 hatte ich mit anderen Kunst- und Grafikstudent:innen in einem Ottenser Hinterhof die Gruppe *WERKHAUS* gegründet. Mit der Gestaltung von Plakaten, Broschüren und Flugblättern unterstützten wir die damaligen Aktivist:innen. 1981 sprühte ich »Stell Dir vor, es ist Krieg, und Keiner geht hin.« an die Wand des Heiligengeistfeldbunkers und veröffentlichte den Spruch als Plakat. Es verbreitete sich viral.

Passend zum Altonale-Motto »Vor aller Augen« wird im Kunstraum m1 vom 5. Juni bis 17. Juli mit Schwarzweissfotografien, Graffitisprüchen und einer virtuellen Ausstellung an diese Zeit des Ohnmachtsgefühls und des Aufbruchs erinnert.

1982: Culture clash am Spritzenplatz in Hamburg-Ottensen

1982: Bürgermeisterkandidat Walter Leisler-Kiep versucht in Ottensen die Werbetrommel für sich zu rühren.

Achtung: Ausstellung ist

bis zum 18. Juli verlängert.

Eintritt: kostenlos.
Die Spendendose zum Erhalt des Kunstraums freut sich über Beiträge.

Geöffnet jeweils:
Mittwoch: 15:00 bis 19:00h

Donnerstag: 15:00 bis 19:00h
Freitag: 15:00 bis 19:00h
Samstag: 11:00 bis 19:00h

Extra-Besuche sind möglich. Bitte telefonisch oder per Mail nachfragen.

1983 (Ottensen): Der Pudel und seine Frisur – damit auch beim Gassigehen etwas Extravaganz gezeigt werden konnte.

Spenden für den Erhalt des kunstraums m1

Der kunstraum m1 wird ohne Drittmittel privatfinanziert.

Sie können den kunstraum und meine Arbeit mit einer Spende unterstützen:

paypal.me/JohannesHartmannDE